
Sehen: Wie die Welt sich weiter spaltet
Die kapitalistische Wirtschaftsweise ist unfähig, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu sichern und die soziale Spaltung zu beseitigen. Der „Raubtierkapitalismus“ beruht auf der „Vernutzung“ von Arbeit und Schöpfung.
Der Klimawandel verschärft die soziale Ungleichheit, denn die reichen Länder als Hauptverursacher stehen bisher unzureichend für die Folgen des Klimawandels ein. In den armen Ländern verfestigen sich so die auch durch den Klimawandel erzeugten und verschärften Ungerechtigkeiten. Hunger und Armut nehmen zu.
Die Nutzung fossiler Brennstoffe ist für den Anstieg der Treibhausgase mitverantwortlich. Die bisherige Wachstumsideologie und der ungezügelte Fortschrittsglaube stoßen an die ökologischen und sozialen Grenzen. Wir wirtschaften, als hätten wir eine „zweite Welt“ zur Verfügung.
Die neoliberale Deregulierungspolitik führt dazu, dass sich Formen der prekären Arbeit und damit das prekäre Leben ausweiten. Solidarische und bewährte Regelungen werden weiter ausgehebelt.








